Herzlich Willkommen auf den
Seiten der OGV - Süssenbach.
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| Er ist menschenscheu, schnarcht
und schnauft ganz schrecklich, stachelt, trägt eine
ganze Armee Flöhe mit sich herum, und trotzdem lieben
ihn alle - den Igel. Immer sind wir auch ein wenig
stolz, wenn er sich gerade unseren Garten zum Spaziergang
ausgesucht hat, und hoffen, er möge bleiben. Viel
braucht der stachlige Freund dazu nicht. Oft genügt
es schon, vorhandene Unterschlupfmöglichkeiten nicht
zu zerstören. Ein etwas unaufgeräumter Garten kommt
ihm dabei sehr entgegen. Für den Winter darf der
Aufwand etwas größer sein. Wenn es im Herbst noch
so warm ist wie in diesem Jahr, dann lässt sich
der Igel auch im November noch Zeit bei der Suche
nach einem geeigneten Winterquartier. |
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| Hat's
gerne windgeschützt: der Igel |
Versteckt, windgeschützt
und schattig
Außer dem Naturschutz gibt es noch
zwei weitere Gründe, dem Igel ein Häuschen zu bauen.
Erstens: Ihre Kinder werden einen Riesenspaß haben.
Und zweitens: Sie wissen endlich, wohin mit dem
Herbstlaub.
Doch wie lässt sich dem Igel eine Burg bauen?
Grundsätzlich sollen Igelhäuser an einem versteckten,
windgeschützten, schattigen Platz stehen. Der Untergrund
sollte nicht abschüssig sein, schon gar nicht so,
dass Wasser in den Unterschlupf laufen kann. Ist
so eine Stelle gefunden, kann es losgehen:
In der hier zuerst vorgestellten Variante finden
Sie eine Igelunterkunft der Extraklasse. Die kleine
Burg schützt vor Kälte, Wind, Nässe und auch vor
Hund und Katze.
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| Komfortables
Igel-Heim aus Obstkisten und Ziegelsteinen
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Einfach, aber komfortabel
Sie brauchen mindestens 10 Ziegelsteine,
kleinere Steine, zwei Obstkisten, eine davon kleiner,
aber hoch (Mandarinenkiste), etwas Folie und jede
Menge Reisig und Laub.
Zuerst formen Sie mit den Ziegelsteinen einen Grundriss.
Der eigentliche Wohnraum wird groß und gemütlich.
Aber der Gang dorthin darf für andere Tiere nicht
zugänglich sein und muss deshalb kleiner gehalten
werden (Siehe Skizze). |
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| In dem hier vorgestellten Beispiel
führt den schlauen Igel erst ein Labyrinth in seine
Winterschlafstube. Ein langer oder winkliger Zugang
hält hundertprozentig neugierige Katzen ab. Der
Ausgang muss an der Wetter abgewandten Seite liegen
(meist Süd-Ost).
Damit der Innenraum gemütlich wird, legen Sie ihn
mit trockenem Laub aus. Auch Stroh ist möglich,
Heu schimmelt dagegen leicht. Die Seitenwände dichten
Sie mit Erde etwas ab. |
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| Der
Zugang sollte wie ein Labyrinth angelegt
werden |
Auf den eigentlichen Wohnraum stellt
man eine Obstkiste. Damit der Raum höher wird, stellen
Sie diese Kiste umgekehrt auf die Steine. Eine gewöhnliche
Obststiege reicht für die Abdeckung des Labyrinths.
Wer ganz sicher gehen will, kann die Kisten jetzt
noch mit einem Stück Plane, Folie oder Ähnlichem
belegen. Einige kleinere Steine beschweren die Aufbauten. |
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| Ganz
versteckt und sicher vor anderen Tieren
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Nun können Sie das Ganze nach Herzenslust
mit Laub bewerfen, so dass ein mächtiger geschützter
Haufen entsteht. Obenauf können kleinere Äste oder
Zweige den Windschutz erhöhen. Wer den Burgcharakter
verstärken will, wählt stachlige Zweige, zum Beispiel
die der Brombeerhecke. Dann wird auch der Hund bald
sein Interesse am Stöbern verlieren.
Nachdem nun alles getan ist, steht noch die Frage:
Woher weiß der Igel, dass er da einziehen soll.
Da können wir nur hoffen. Stellen Sie einen kleinen
Zweig schräg in den Eingang. Wenn dieser am Boden
liegt, wissen Sie, hier wohnt jemand. Aber, ob es
ein Igel ist?
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| zuletzt aktualisiert:
09. November 2003 |
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Wir freuen uns schon jetzt auf Ihren nächsten Besuch.
Ihre OGV Süssenbach
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